Kampagne 2019 / 2020
07.05.2020

 

 

MINIS

 

unsere Kleinen ganz groß!

 

 

 

„Zum Tanzen braucht man wenig,

aber dabei passiert ganz viel.“

(von Nira Priore Nouak) 

 

Dies dürfen wir bei unseren Kleinsten im Verein

jeden Donnerstag wieder erleben.

 

Unsere „MINIS“ - hier ist das Motto

„Tanzen - Singen- Toben mit Ramona und Pia“

Programm.

 

Bunt und wild geht es in den zwei Gruppen zu. 

Mal Laut, mal Leise verbringen die Kinder bei der Musikalischen Früherziehung ihre Zeit bei uns.

 

Lustig und Energiegeladen ist es donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Riedhalle. Mit lustigen Ideen und Spielen wird geturnt, getanzt, gespielt, gesungen und gelacht.  

 

Die Kids von 2 ½ bis 5 sind auf zwei Gruppen aufgeteilt und bekommen hier einen besonderen Rahmen geboten sich durch Bewegung zu Musik entwickeln zu können. 

 

„Wenn man genügent spielt, solang man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann“ 

von Astrid Lindgren

 

 

Eckdaten

 

Alter Minis 1: 2 ½ – 3 ½  Jahren 

Trainingszeit: 16.15 – 17.00 

 

Alter Minis 2: 3 ½ – 5 Jahren 

Trainingszeit: 17.15 – 18.00 

 

Trainingtag: Donnerstag 

Trainingsort: Riedhalle Dornheim 

Trainerinnen: Ramona Meinhardt & Pia Weicker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem folgenden Artikel von Nira Priore Nouak möchten wir verdeutlichen was das Tanzen für einen Nutzen für das Kind hat. In ihrem Artikel für die Zeitschrift „Kindergaten heute“ (Ausgabe 1_2019, 49. Jahrgang, S. 10-15) zeigt sie 10 Gründe auf warum Kinder tanzen sollten. 

 

„Zum Tanzen braucht man wenig, aber dabei passiert ganz viel. Warum und wie Kinder davon profitieren.  

 

1.     TANZ IST EINE UNMITTELBARE GANZKÖRPERLICHE ERFAHRUNG.
Und zwar mit dem eigenen Körper und allen Sinnen. Beim Tanzen ahmen Kinder Bewegungen nach, lernen die Beschaffenheit von Materialien kennen und ihren Tonus zu regulieren. Sie spielen mit dem eigenen Gewicht, beispielsweise wenn sie springen oder rollen, oder mit ihren Grenzen, wenn sie die Körpermaße erspüren.

 

2.     TANZ FÖRDERT DAS SELBSTBEWUSSTSEIN.
Durch Tanz und Bewegung entwickelt der junge Mensch eine positive Einstellung zum eigenen Körper, ein positives Selbstkonzept. Er wird sich seiner selbst bewusst und kann sein Körperbewusstsein entfalten. Ausdauerund Belastungsfähigkeit werden gestärkt.

 

3.     TANZ MACHT KLUG.
Mit jeder neuen Bewegung lernt ein Kind etwas Neues, über sich selbst und über die es umgebende Welt. Bewegung unterstützt alle Prozesse des Lernens und fördert so die kognitive Entwicklung. Beim Tanzen kommen differenzierte sensomotorische Bewegungen, die Sinne und die Fein- und Grobmotorik zum Einsatz.

 

4.     TANZ FÖRDERT DIE KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT.
Im Tanz können die Kinder Bewegungsaufgaben bekommen, die ihre Aufmerksamkeit nach innen lenken und so zu Selbst- und Fremdbeobachtung anregen. Diese Aufgaben werden zu zweit, zu dritt oder in Gruppen gestaltet. Das Kind wechselt zwischen aktivem Tun und Beobachtungsmodus. Dies sensibilisiert, über sich selbst und über andere zu reflektieren.

 

5.     IM TANZ LASSEN SICH GEFÜHLE AUSDRÜCKEN.
Kinder lernen Tanz als eigene Ausdrucksform kennen. Durch spielerisches Experimentieren erweitern Kinder ihr Bewegungsvokabular und setzen sich mit ihrer Gefühlswelt auseinander. Sie bekommen so mehr Möglichkeiten, um emotionale, affektive, sinnlich-leibliche Momente zu erleben.

 

6.     TANZ FÖRDERT KREATIVITÄT.
In einem freien und sicheren Rahmen lassen sich bestimmte Themen oder Konflikte aufgreifen und mit Energie und Kraft in Bewegung anders umsetzen (Konfliktlösungskompetenz).

 

7.     TANZ ÖFFNET KINDERN RÄUME.
Im Kindergartenalter sollte er in einer fehlerfreundlichen Atmosphäre stattfinden, in der Unsicherheiten ohne Leistungsgedanken zugelassen werden können. Dabei sollte der kreative und künstlerische Prozess in den Vordergrund gestellt werden.

 

8.     TANZ IST BILDUNG.
Er ermöglicht die Integration verschiedener Künste (Literatur, Theater, Malerei, Musik, Film, Medien usw.) und schafft so einen natürlichen Zugang zur Bildungskultur. In diesem interdisziplinären Verfahren können für Kinder neue Erfahrungen entstehen. Sie lernen andere Kunstformen kennen.

 

9.     TANZ IST SOZIAL.
Er ist ein Kommunikationssystem, in dem die verbale Sprache nicht im Vordergrund steht. Dadurch können Kinder unterschiedlicher kultureller oder sozialer Herkunft, Religion, Geschlecht, mit oder ohne Behinderung das Miteinander üben. Das Thema Diversität wird erlebt und ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt.

 

10.  TANZ MACHT SPASS!
Freude ist der Motor für die Weiterentwicklung und Zeichen einer guten sensorischen Integration des Kindes. Spaß entsteht, wenn das Kind am Prozess durch aktives Tun, Sehen und das Sprechen über Tanz beteiligt wird.“

 

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