Fastnacht Sitzungen 2018
06.02.2018

 

 

Raketen für die besten Darbietungen

Vor allem die Männertanzgruppen werden bei der

Damensitzung in der Riedhalle bejubelt

 

Bericht aus dem Groß-Gerauer Echo

vom 29. Januar 2018

 

 

 

Um Punkt 20.11 Uhr begrüßten die beiden Moderatorinnen Nicole Müller und Andrea Pierl als Zwerge kostümiert die rund 300 Besucherinnen der Damensitzung der Chorgemeinschaft Dornheim (CGD). Gemeinsam begaben sie sich auf eine Wanderung durch den Märchenwald, trafen dort auf Wölfe, Schlümpfe und gestiefelte Kätzchen.

 

Besonders die Auftritte der insgesamt fünf Männertanzgruppen kamen beim weiblichen Publikum gut an und ließen die Stimmung in der Riedhalle jedes Mal aufs Neue hochkochen. Bereits in den ersten Minuten des Programms sorgten die 15 Tänzerinnen des eröffnenden Polka Tanzes in ihren orangenen Kostümen dafür, dass es kaum noch jemanden auf den Stühlen hielt. „Ich würde sagen, da lassen wir eine Rakete steigen“, forderten die beiden Moderatorinnen. „Stufe Eins: Klatschen, Stufe Zwei: Trampeln, Stufe Drei: Pfeifen und Stufe Vier: Drei Mal Dornem Helau!“

 

 

 

Die Rakete ließen die Damen jedes Mal nach besonders tollen und stimmungsvollen Auftritten steigen und dies taten sie nicht nur einmal an diesem Abend. Für Tanzmusik zwischen den Auftritten sorgte immer wieder Musiker Bernd Hasenzahl und hielt mit Liedern wie „Schatzi, schenk mir ein Foto“ oder „Atemlos“ sein Publikum in Schwung.

 

 

 

 „Mit meinem Volker, zwa Kinner und nem Hund, da kann ich euch sagen, da geht es rund“, erzählte „Heike“ Hildebrandt aus Lampertheim unter dem Motto „Mitten aus meinem Leben“ allerlei Anekdoten. Sie ließ das Publikum an ihrem Familienleben teilhaben und begeisterte damit auf ganzer Linie, sodass das Publikum Zugabe forderte.

 

 

 

Vor der wohl größten Herausforderung des Abends stand Tänzerin und Trainerin Pia Weicker. Hat sie sich am Vortag beim Training noch das Kreuzband angerissen, tanzte sie am Abend trotz starker Schmerzen beim Tanz-Trio „InTakt“ als Froschprinzessin mit, um deren Gunst die beiden Ballerinen Letty Freund und Lisa Sommer buhlten. Die Schmerzen und Verletzung waren Weicker nicht anzumerken. Professionell tanzte sie ihren Auftritt bis zum Schluss. Kein Wunder also, dass das Publikum für die drei eine Rakete steigen ließ.

 

 

Die wohl beste Tanzdarbietung des Abends präsentierte ebenfalls Pia Weickers Tanzgruppe „Delizia“. Als gestiefelte Katzen in edel wirkenden Kostümen verkleidet, präsentierten sie ihrem Publikum eine anspruchsvolle Choreografie mit einigen spektakulären Hebefiguren und zeigten in ihrer Geschichte, dass nicht unbedingt alle Katzen gleich Freundinnen sind und man sich untereinander nicht immer gleich verträgt.

 

 

 

Für große Begeisterung sorgte das Männerballet Geinsheim, das mit seiner Darbietung die Lebensgeschichte von Magic Mike erzählte und am Ende ausschließlich mit goldenen Shorts bekleidet einige Frauenherzen höher schlugen ließ.

 

 

Trotz 20-minütiger vorangegangener Pause schaffte es die Griesheimer Gesangsgruppe „Dentalos“, sofort wieder Stimmung in der Halle aufzubauen. Mit Ohrwürmern wie dem „Flieger“, „Ich und mein Holz“ und dem Garanten „Hulapalu“ ließen sie die Damen auf den Stühlen tanzen und schunkeln. „Ich kann mein Glück gar nicht fassen, so viele Männer heute Abend“, zeigte sich Andrea Pierl von den Auftritten begeistert.

 

 

 

WER WAR NOCH DABEI?

 

 

Es begeisterten die Tanzgruppen „Piccolos“, „Alegria“, „Black Beat“, „Dancing Maniacs“, die Stechergarde Ober-Ramstadt, die Goller Feuerpatschen, „Flamingos“, die „Sahne Schniddscher“ und der Büttenredner Thomas Poppitz. (guet)

 

weitere Bilder demnächst in unserer Galerie

 

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Kurioses aus dem Märchenwald

 

Bei der Familiensitzung in Dornheim

 

begeistern Tänzer, Sänger und Redner die Gäste

 

 

 

Bericht von Stella Eick im Groß-Gerauer Echo vom 31. Januar 2018

 

 

 

Zwerge, Prinzessinnen, Teufel, Hippies und Hexen – diese und weitere Fantasiegestalten waren am Sonntag zur Familiensitzung der Chorgemeinschaft Dornheim in die Riedhalle gekommen, um gemeinsam die fünfte Jahreszeit zu begehen. Die Narren feierten unter dem Motto

„Helau! Wie is dess schee – im Märchenwald der CGD“.

Passend dazu hatte das Deko-Team die Bühne mit Liebe zum Detail als verzauberten Märchenwald gestaltet. Moderiert wurde der Nachmittag von Peter Keilmann und Michael Zintl, die die Gäste mit Witz durchs Programm führten und ihnen mehrfach ein „Dreifach Dornemer Helau“ abverlangten.

 

 

Eröffnet wurde das Programm um 14.11 Uhr mit einem Showtanz von den Mitgliedern der „Polka-Formation“. Für Lacher sorgten auch die „Sahne Schniddscher“ mit ihrem einfallsreichen Männerballett „Schneewittchen“. Die akrobatischen Einlagen der 13 Zwerge kamen beim Publikum ebenfalls gut an. Dass unter dem Schneewittchenkostüm ein Mann steckte, schien die Narren nicht weiter zu stören.

      

Und Jutta Wilke widmete sich in ihrer Büttenrede einem Currywurst-Genuss mit Folgen, der einen äußerst komisch verlaufenden Arztbesuch nach sich zog.

 

Die Männer der Spaßmachertruppe „Dentalos“ begeisterten das Publikum mit Hits wie „Hulapalu“ und „Johnny Däpp“. Der anschließenden Polonaise schlossen sich viele Zuschauer an.

Bei der Kostümprämierung durften sich zwei als Prinzessin und Erdbeere verkleidete Besucher über Gutscheine freuen, ein Gast im Teufelskostüm mit leuchtend roten Hörnern konnte eine Sektflasche als Geschenk mit nach Hause nehmen. 

Für viel Spaß sorgte auch der Auftritt „Gestiefelte Katzen unter sich“. Unter Leitung von Trainerin Pia Weicker trat die Showtanzgruppe „Delizia“ in rot-schwarzen Kater-Kostümen auf.

Beim älteren Teil des Publikums kamen die „Scheidgroawe-Roawe“ (Scheidgraben-Raben) besonders gut an. Der vereinseigene Chor sang „Warum is es in Dornem schee? Weil die Mädsche sou lustisch und die Buuwe sou durstisch, darum is es schee.“ Als die Sänger schließlich den Karnevalsschlager „Rot sind die Rosen“ anstimmten, schunkelte der ganze Saal mit.

Für Komik sorgten auch die „Zwerge aus de Heck“ alias Uwe Leder und Jürgen Hörner. Mit Zauberspiegel und Kinderliedern bespaßten sie die Zuschauer und schufen amüsante Neuinterpretationen bekannter Märchen.

 

Schließlich schlüpfte das Tanzduo „Alegria“ in die Rollen von Anna und Elsa aus dem Film „Die Eiskönigin“, wofür sie großen Applaus bekamen.

Zum Finale wurden alle Mitwirkenden zu einem letzten gemeinsamen Lied noch einmal auf die Bühne der Dornheimer Riedhalle gebeten.

 

WER WAR NOCH DABEI?

 

Tanz:

 

Jumping Jack mit „Arielle, die kleine Meerjungfrau“,

 

Flamingos zu Besuch in „Schlumpfhausen“,

 

Black Beat mit „Goldmarie und Pechmarie“,

 

Crazy Maniacs mit „Titanic“,

Piccolos  mit „Die Wölfe“

Komik: Jörg Ries mit einem Zwiegespräch. (eick)

 

 

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Ein Ausflug in die Welt der Märchen

 

Nicht nur die Tanzformationen sorgen bei

 

der Prunksitzung für gute Stimmung 

 

Bericht von Alexander Iser im Groß-Gerauer Echo vom 5. Februar 2018

 

 

 

Entführt in die Welt der Märchen wurden die Besucher der Prunksitzung der Chorgemeinschaft Dornheim (CGD) am Samstag. Pünktlich um 19.11 zogen die Moderatoren Peter Keilmann und Michael Zintl, die unterhaltsam durch den Abend führten, mit der Polka-Formation der CGD in den Saal der Riedhalle ein. Nachdem das Publikum seinen Eid abgelegt hatte, allen Anweisungen aufs Närrischste zu folgen, sorgte die Polka-Formation mit ihrem Gardetanz für einen schwungvollen Auftakt.


 

Lustige Anekdoten aus „Dornem, Gere und dem Rest der Welt“ wusste Protokoller Jürgen Hörner zu berichten. Am Ende kam er jedoch zu dem Schluss: „Um die Dornheimer B 44-Umgehung ist es erstaunlich ruhig geworden“, und fragte in den Saal: „Wisst Ihr den neuesten Stand?“


 

Im Anschluss überbrachte ein echtes Prinzenpaar seine Grußworte. Prinz Robin I. und Tamara I. von der Karnevalsgesellschaft der Kreissparkasse Groß-Gerau gaben sich die Ehre.


 

Mit viel Applaus wurde auch der Auftritt der jüngsten CGD-Formation „Jumping Jacks“ honoriert, die zu „Arielle, die Meerjungfrau“ tanzten.


 

„So ein Rentnerleben muss man gründlich planen“, berichtete aus dem harten Ruhestand Jürgen Krug von der Büttelborner BCA.


 

In den Märchen werden Wölfe immer böse dargestellt. Dass dies nicht immer so sein muss präsentierten die „Piccolos“. Elf junge Wölfinnen begeisterten das Publikum mit ihrer Choreografie.

 


Eine Polonaise über die Bühne und den Rest des Saals initiierte der Frankfurter Entertainer Rick Mayfield. Als aus einem Pariser Bistro angereister Kellner Pierre ließ er mit schwungvoller Musik den ganzen Saal tanzen.  




Mit den Scheidgroawe-Roawe ging es in die „zweite Halbzeit“. Die neu formierte CGD-Chorgruppe überzeugte mit Songs wie „Rot sind die Rosen“, „Rock mi“ oder „I Can’t Get No Satisfaction“ mit einem breiten Spektrum ihres musikalischen Repertoires.



 

Nicht über Märchen berichteten Uwe Leder und Jürgen Hörner als „die zwei von den sieben Zwergen“, sondern luden mit dem Song „Ich bin ein Märchenprinz“ zum Mittanzen und Mitsingen ein.


 

Seine „rot lackierten Fühler“ auf der Suche nach einem Mann streckte Michael Zintl als mit rosa Hemd und Hut gekleideter „Heribert“ aus. 


 

Insgesamt acht Formationen zählt derzeit die CGD, von denen auch in der zweiten Hälfte zahlreiche Auftritte, begleitet von rhythmischem Klatschen, für Begeisterung sorgten.


 

Aus Schlumpfhausen kamen in ihren blauen Kostümen die „Flamingos“ zu Besuch.

 

Je fünf Goldmariechen und Pechmariechen von „Black Beat“ tanzten ihre abwechslungsreiche Choreografie zum Märchen der Frau Holle.


 

Katzen sind nicht immer gleich Freunde, ihr Vertrauen muss man erst verdienen. Wie dies geht, zeigte „Delizia“ auf tänzerische Art.


 

Viel Applaus erntete auch das Männerballett „Sahne Schniddscher“. Als eine von deutlich mehr als nur sieben Zwergen begleitete Königstochter zeigte die Gruppe ihr Können, das sie auch beim Männerballett-Turnier in Bischofsheim unter Beweis stellen wollen.


 

Für Begeisterung sorgte das Trio „InTakt“. Auch eine Verletzung konnte Pia Weicker nicht stoppen, mit Letty Freund und Lisa Sommer ihre Vorstellung „Frösche küsst man nicht“ zu präsentieren. 


 

Das Finale läutete schließlich die Frankfurter Fastnacht Pop&Rock-Gruppe K.U.K. ein. „Ich find Fastnacht toll“, stimmten sie an. Gemeinsam versammelten sich alle Mitwirkenden des Abends zum närrischen Höhepunkt auf der Bühne. Nach dem Ende des offiziellen Teils wurde die Sektbar geöffnet und noch lange weitergetanzt und gelacht.


 

 

WER WAR NOCH DABEI?

 

„Als Mann hat man es schwer“ berichtete Jürgen Ries,

 

Aus dem Alltagsleben eines Vereinsmenschen berichtete „

 

Stammtischbruder“ Roland Matern.

 

Karl Heinz Eitel kam als „Schambes Schlau“

 

vom Rüsselsheimer Carneval-Verein.

 

Für musikalische Stimmung sorgte während und nach der

 

Veranstaltung Rolf Best. (alis)


weitere Bilder demnächst in unserer Galerie

 

 

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